Was wir am Ende alle sind

Ein Stückchen Wurst von Oma Irma
ist traurig weil sie tot ist
doch schimmerte es grünlich
die Erinnerung daran ist ein Jammer
sie hat es lieb gemeint
aber nun sagt sie nichts mehr
liegt unter den Radieschen
die kitzeln in ihre Nase
wachsen aus ihr’n Achseln
die zucken ohne Takt
es kommt aus ihrem Po raus:
Die kleine Wurst vom Anfang
Refrain:
Die Kackewurst im Grab
wird langsam Dünger
ojäh!
Das Lied soll lustig sein
und traurig zugleich
und subtil balanciert
es wird über Geschmacksgrenzen gegangen
die Fäkalien sind aber nur Metaphern
es wird über den Tod gelacht
wegen Angst
vor Verlust und Homosexualität
es arbeitet die Analphase aus,
um sich zu reinigen
auch vom Dritten Reich
Refrain:
Die Kackewurst im Grab
wird langsam Dünger
(was wir am Ende alle sind)

  

 


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